Neue Leit­fä­den für die Berufs­bil­dung von Erwach­se­nen sind erschie­nen bzw. in Vorbereitung

An der SBFI-Tagung: Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne vom 27. Sep­tem­ber 2017 stell­te Toni Mess­mer, Res­sort­lei­ter Berufs­ent­wick­lung, das glei­chen­tags publi­zier­te «Handbuch Beruf­li­che Grund­bil­dung für Erwach­se­ne» vor (Prä­sen­ta­ti­on). Es geht davon aus, dass jede Grund­bil­dung drei Phasen umfasst: Bil­dung > Zulas­sung zu einem Qua­li­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren > Qualifikationsverfahren.

Die Bil­dung kann in einem Betrieb­lich orga­ni­sier­ten Bil­dungs­gang, in einem Schu­lisch orga­ni­sier­ten Bil­dungs­gang oder durch Nicht for­ma­li­sier­te Bil­dung erfol­gen, wobei jede dieser drei Wege in ver­schie­de­nen Vari­an­ten mög­lich ist. Das glei­che gilt für die zwei andern Phase einer Bil­dung, vgl. die fol­gen­de Abbil­dung (hier grösser)

Vor­han­de­ne Bil­dungs­leis­tun­gen sollen und können immer ange­rech­net werden:

  • Dis­pen­sa­ti­on von Unter­richts­tei­len, in der Kom­pe­tenz der anbie­ten­den Institution
  • Dis­pen­sa­ti­on von Prü­fungs­tei­len, wofür der jewei­li­ge Kanton ermäch­tigt ist
  • zusätz­li­che indi­vi­du­el­le Ver­kür­zung der Bil­dungs­dau­er - auch dies in der Ver­ant­wor­tung des Kan­tons.

Ein wei­te­res Hand­buch, das sich mit Pla­nung und Beglei­tung der beruf­li­chen Grund­bil­dung für Erwach­se­ne befasst, ist in Vor­be­rei­tung. Ein neuer Leit­fa­den zur Vali­die­rung soll in der ersten Hälfte 2018 fertig gestellt werden. Er soll wesent­lich brei­ter aus­ge­rich­tet sein, und er soll ein­fa­cher werden.