Die Zahl der Berufs­ab­schlüs­se bei Erwach­se­nen hat letz­tes Jahr um 8 Pro­zent zugenommen.

2015 haben 7597 Erwach­se­ne ein Eidg. Fähig­keits­zeug­nis und 718 ein Eidg. Berufs­at­test erwor­ben. Das sind 8% mehr als im Vor­jahr. Zwei Drit­tel (69%) waren im Zeit­punkt des Abschlus­ses zwi­schen 25 und 34 Jahre alt, der ältes­te, ein Winzer aus dem Kt. Uri (!), war bereits 70.

Das sind einige Ergeb­nis­se aus der Aus­wer­tung der Sta­tis­tik des Bun­des­am­tes für Sta­tis­tik, die Sta­tis­tik Berufs­ab­schlüs­se Erwach­se­ne 2015 her­un­ter­ge­la­den werden kann. Sie zeigen eine schöne Zunah­me, die aller­dings zu mehr als zwei Drit­teln der West­schweiz und dem Tessin zu ver­dan­ken ist.

Fast 3500 dieser Per­so­nen im Alter von min­des­tens 25 muss­ten eine voll­stän­di­ge Berufs­leh­re durch­lau­fen, damit sie den gewünsch­ten Berufs­ab­schluss erhiel­ten. Dies ist stos­send, ver­fü­gen doch fast alle Erwach­se­ne im Alter von 25 und mehr Jahren min­des­tens über Arbeits- oft auch über Berufs­er­fah­rung, die ange­rech­net werden könnte. Gesprä­che mit Betrof­fe­nen zeigen, dass die man­geln­de Anrech­nung ver­schie­de­ne Gründe hat. Sehr oft fehlt es am Wissen um andere Mög­lich­kei­ten, oft auch an ein­ge­spiel­ten Ver­fah­ren, wie vor allem der Kanton Genf zeigt, bei dem 57% aller Abschlüs­se neben einer Erwerbs­tä­tig­keit erwor­ben wurde.

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