Ent­ste­hung und Ent­wick­lung des Vali­die­rungs­ver­fah­rens im 20. Jahrhundert

Am 29. Novem­ber 2011 führte die Con­fé­rence roman­de de la for­ma­ti­on con­ti­nue eine Tagung zum Thema «Vali­da­ti­on des acquis» durch. Unter ande­rem sprach dort Chris­ti­an Bonvin, Office d’orientation sco­la­i­re et pro­fes­si­onnel­le du Valais romand, über die Ent­wick­lung der Vali­die­rung. Er zeigte auf, wie sich der Gedan­ke der Vali­die­rung von Kom­pe­ten­zen im letz­ten Jahr­hun­dert in Kanada, den USA und Frank­reich ent­wi­ckelt hat - mit dem ersten Aus­läu­fer in die Schweiz 1985 in der Form der in Genf rea­li­sier­ten «bilans de com­pé­ten­ces et l’accès à l’enseignement supé­ri­eur». Wie dann in den 90-er Jahren die Arbeit auch in der Schweiz auf­ge­nom­men wurde, nicht zuletzt mit der Rea­li­sie­rung der «recon­nais­sance insti­tu­ti­on­nel­le» (RI) 1997 im Kanton Wallis, basie­rend auf der Zusam­men­ar­beit von Berufs­be­ra­tung und Arbeitsmarktbehörde.

Pilot­pro­jekt Inte­gra­ti­ons­vor­leh­re des Bundes: Tagungs­do­ku­men­ta­ti­on verfügbar

Ab 2018 soll die Inte­gra­ti­ons­vor­leh­re Flücht­lin­gen den Ein­stieg in die Berufs­welt erleich­tern und sie auf eine Berufs­leh­re vor­be­rei­ten. Am 27. April 2017 haben das Eid­ge­nös­si­sche Hoch­schul­in­sti­tut für Berufs­bil­dung und das Staats­se­kre­ta­ri­at für Migra­ti­on vor rund 200 Teil­neh­men­den das Pilot­pro­jekt vor­ge­stellt und die damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen beleuch­tet, vgl. Doku­men­ta­ti­on und Medi­en­mit­tei­lung.

Vor­erst star­tet ein vier­jäh­ri­ges Pilot­pro­gramm mit dem Ziel, 800 bis 1000 Plätze zur Ver­fü­gung zu stellen.

Tagung der CRFC über die Qua­li­fi­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten Erwachsener

Die Kon­fe­renz der Roman­die für die Aus- und Wei­ter­bil­dung (CRFC) hat am 24. März 2017 eine Fach­ta­gung zum Thema der ver­schie­de­nen Wege zur Erlan­gung eines Berufs­ab­schlus­ses für Erwach­se­ne durch­ge­führt. Die Bei­trä­ge lenk­ten den Blick vor allem auf die künf­ti­ge Qua­li­fi­ka­ti­on Erwach­se­ner und die Vali­die­rung von Bil­dungs­leis­tun­gen in den Kan­to­nen der Romandie.

Die Bei­trä­ge der vier Refe­ren­ten können her­un­ter gela­den werden:
Joseph Widmer, vice-direc­teur du SEFRI
Markus Maurer, pro­fes­seur à la HEP de Zurich
Flo­rent Cosan­dey, pré­si­dent de la com­mis­si­on de ‹qua­li­fi­ca­ti­ons des adul­tes› de la CLPO
Ralph Thomas, chef de projet du Groupe d’intérêt pour la for­ma­ti­on com­mer­cia­le en Suisse

Europa: Fach­ta­gung «Vali­da­ti­on of Non-formal and Infor­mal Learning»

Die öster­rei­chi­sche Agen­tur Eras­mus+ Edu­ca­ti­on hat am 9. Novem­ber 2016 eine ECVET-Fach­ta­gung für inter­na­tio­na­le Exper­ten zum Thema «Vali­da­ti­on of Non-formal and Infor­mal Learning» orga­ni­siert. Vertreter/​innen aus meh­re­ren Län­dern (Schweiz, Nie­der­lan­de, Öster­reich, Frank­reich) haben ihre natio­na­len Erfah­run­gen zur Vali­die­rung vor­ge­stellt. Finn­land zum Bei­spiel hat ein Berufs­bil­dungs­sys­tem ent­wi­ckelt, das auf Kom­pe­tenz­punk­ten gemäss dem Modell ECVET beruht.

Quelle: Panorama.news 7.12.16, pyp

Buch «Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne in der Schweiz» erschie­nen, Ein­la­dung zur Vernissage

Der hep-verlag lädt auf den 30. Juni 2016 zur Ver­nis­sa­ge ein, vgl. Flyer. Gäste sind willkommen!

Die Ver­an­stal­tung findet im Anschluss an den um 17.15 begin­nen­den Vor­trag «Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne: Initia­ti­ven auf Bun­des­ebe­ne» statt, der eben­falls öffent­lich ist und eine Über­sicht über den Stand der Arbei­ten im SBFI und in ande­ren Bun­des­äm­tern geben wird. (Anmel­dung an Markus.maurer@phzh.ch )

«10vor10» berich­tet über die Thematik

Im Anschluss an das Spit­zen­tref­fen der Ver­bund­part­ner zur Berufs­bil­dung berich­te­te «10vor10» am 18. April 2016 über die Zahl der Per­so­nen ohne Berufs­ab­schluss (550’000) und deren Nach­tei­le auf dem Arbeits­markt (9% statt 4.5% Arbeits­lo­sig­keit nach ILO). Zwei Per­so­nen wurden vor­ge­stellt, eine junge Schwei­ze­rin, die nach der Schule keine Lehr­stel­le fand und ein Schrei­ner aus der Slo­wa­kei ohne Schwei­zer Abschluss. Tra­vail­Su­is­se pos­tu­lier­te eine Kon­zen­tra­ti­on auf 50’000 Per­so­nen zwi­schen 25 und 44. Viel mehr war nicht zu erfahren.

Das Spit­zen­tref­fen der Ver­bund­part­ner befasst sich mit der Qua­li­fi­zie­rung von Erwachsenen.

Am 18. April 2016 fand unter der Lei­tung von Bun­des­prä­si­dent Johann N. Schnei­der-Ammann das dies­jäh­ri­ge Spit­zen­tref­fen der Ver­bund­part­ner der Berufs­bil­dung statt. Gemäss der Medi­en­mit­tei­lung dienen die «Fach­kräf­te­initia­ti­ve plus» und das Bun­des­ge­setz über die Wei­ter­bil­dung (das aller­dings erst am 1.1.1917 in Kraft gesetzt werden wird, Wt) bereits heute dazu, die Arbeits­markt­si­tua­ti­on betrof­fe­ner Per­so­nen nach­hal­tig zu verbessern.

Im Laufe des Jahres soll eine über­ar­bei­te­te Fas­sung des Leit­fa­dens für die Vali­die­rung von Bil­dungs­leis­tun­gen und ein neuer Leit­fa­den „Erwach­se­nen­ge­rech­tes Aus­bil­den und Prüfen“ publi­ziert werden.

1917 soll eine Sen­si­bi­li­sie­rungs­of­fen­si­ve gestar­tet werden, welche auf die The­ma­tik „Beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung von Erwach­se­nen“ auf­merk­sam machen soll, z.B. unter dem Titel „Meine Toch­ter macht ein EFZ – ich auch“. Weiter planen die Ver­bund­part­ner bis 2017 im Bereich „Beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung von Erwach­se­nen“ eine Inten­si­vie­rung der eige­nen bran­chen- resp. ziel­grup­pen­spe­zi­fi­schen und mög­lichst nie­der­schwel­li­gen Infor­ma­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten. (Mass­nah­men­pa­pier)

Die Medi­en­mit­tei­lun­gen des Schwei­ze­ri­schen Gewer­be­ver­ban­des und des Schwei­ze­ri­schen Arbeit­ge­ber­ver­bands äus­sern sich zu ande­ren Aspek­te der Ver­hand­lun­gen, doch scheint die Not­wen­dig­keit unbe­strit­ten zu sein, wird doch der SGV mit der Aus­sa­ge «Nur in der Ver­bund­part­ner­schaft gelingt es, die Berufs­bil­dung und hier ins­be­son­de­re auch die beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung von Erwach­se­nen zu stär­ken.» zitiert. Die Medi­en­mit­tei­lung des Schwei­ze­ri­schen Gewerk­schafts­bun­des äus­sert sich im letz­ten Abschnitt zu «Mass­nah­men für Nach­ho­len­de». Er erach­tet es als vor­dring­lich, dass mög­lichst viele Erwach­se­ne über einen Berufs­bil­dungs­ab­schluss ver­füg­ten und habe des­halb beim Tref­fen erneut ent­spre­chen­de Mass­nah­men für alle gefor­dert, die einen sol­chen Abschluss nach­ho­len wollen.

Die Neue Luzer­ner Zei­tung zitiert eine sda-Mel­dung, wonach laut Tra­vail-Suisse-Prä­si­dent Adrian Wüth­rich «rea­lis­ti­scher­wei­se» etwa 50’000 der 550’000 Per­so­nen ohne Abschluss noch einen sol­chen erwer­ben können.

An der 1. Fach­ta­gung des Natio­na­len Pro­gramms zur Prä­ven­ti­on und Bekämp­fung von Armut wurden zwei Pro­gram­me zur Nach­hol­bil­dung präsentiert.

Am 25. Januar 2016 fand in Bern die erste Fach­ta­gung des Natio­na­len Pro­gramms zur Prä­ven­ti­on und Bekämp­fung von Armut statt (Doku­men­ta­ti­on). Zur Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne wurden zwei Pro­jek­te prä­sen­tiert, «ENTER vom Bitt­gang zum Bil­dungs­gang» aus dem Kt. Basel (Prä­sen­ta­ti­on) und das Pro­jekt «Aus­bil­dung Migran­ten Holz» der Tech­ni­schen Fach­schu­le Bern (Prä­sen­ta­ti­on).

Basic Skills sicher­stel­len: Vor­be­rei­tung auf die beruf­li­che Nachholbildung

Nicht alle Inter­es­sier­ten ver­fü­gen über aus­rei­chen­de Basis­kom­pe­ten­zen zur Auf­nah­me einer Berufs­aus­bil­dung. Über ein Pro­gramm der EB Zürich zum Schlis­sen von Lücken berich­te­ten Hugo Lingg, Pro­rek­tor und Leiter Bereich Spra­chen, und Felix Ritter, Leiter Bereich Arbeits­welt von der EB Zürich, am 18. Novem­ber 2014 im Rahmen der Vor­trags­rei­he zur Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le Zürich. Down­load Film – Prä­sen­ta­ti­on – Zusammenfassung

Über ein Pro­gramm mit ähn­li­cher Ziel­set­zung, dem «Pro­jekt GO* des SVEB, sprach an der glei­chen Ver­an­stal­tung Frau Cäci­lia Märki vom Schwei­ze­ri­schen Ver­band für Wei­ter­bil­dung SVEB, vgl. Bericht­erstat­tung

Pro­jekt Pro­duk­ti­ons­me­cha­ni­ker – eine Nach­hol­bil­dung für Schichtarbeiter

Im Kanton Solo­thurn wird Schicht­ar­bei­te­rin­nen und -arbei­tern eine Mög­lich­keit zum Erwerb eines Berufs­ab­schlus­ses ange­bo­ten. Dar­über berich­te­te Thomas Rich­artz-Dett­wi­ler, Bereichs­lei­ter Maschi­nen­tech­nik, Gewerb­lich-Indus­tri­el­le Berufs­fach­schu­le Solo­thurn, am 11. Sep­tem­ber 2014 im Rahmen Im Rahmen der Vor­trags­rei­he zur Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le Zürich.

Spit­zen­tref­fen der Berufs­bil­dung 2014, 31. März 2014

In der “Gemein­sa­men Erklä­rung der Ver­bund­part­ner” (ent­spricht der bis 2012 durch­ge­führ­ten jähr­li­chen “Lehr­stel­len­kon­fe­renz”) wird der “Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne” als einer von vier Hand­lungs­schwer­punk­ten genannt und wie folgt kommentiert:

Die Nach-, Um- und Höher­qua­li­fi­zie­rung von Arbeit­neh­men­den ist aus wirt­schafts-, gesell­schafts- und sozi­al­po­li­ti­scher Sicht von gröss­ter Bedeu­tung. Dabei gilt es, zuneh­mend hete­ro­ge­ne Berufs- und Bil­dungs­lauf­bah­nen zu berück­sich­ti­gen sowie einer fle­xi­blen Lauf­bahn­ge­stal­tung mit Neu­ori­en­tie­run­gen, Fami­li­en­pau­sen und Wie­der­ein­stieg Rech­nung zu tragen. Um Arbeit­neh­men­den neue Per­spek­ti­ven in der Bil­dung und im Arbeits­markt zu eröff­nen, sind Berufs­er­fah­rung und erwor­be­ne Bil­dungs­leis­tun­gen ange­mes­sen zu berück­sich­ti­gen bzw. anzu­rech­nen und mit geeig­ne­ten Mass­nah­men die Mög­lich­kei­ten für Berufs­ab­schlüs­se sowie der beruf­li­chen Mobi­li­tät zu för­dern. Dabei sind einer­seits die Bedürf­nis­se der Wirt­schaft, ande­rer­seits aber auch die finan­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen der Erwach­se­nen zu berücksichtigen.”

Auch ein wei­te­rer Hand­lungs­schwer­punkt, “Berufs-, Stu­di­en- und Lauf­bahn­be­ra­tung” ent­hält einen ein­schlä­gi­gen Abschnitt:

Die Kom­ple­xi­tät des Berufs­bil­dungs­sys­tems und die dyna­mi­sche Ent­wick­lung der Ange­bo­te stellt aber auch Erwach­se­ne, die sich aus- oder wei­ter­bil­den lassen möch­ten, zuneh­mend vor eine Her­aus­for­de­rung. Gefragt sind hier eben­falls geziel­te Infor­ma­ti­ons­an­stren­gun­gen – nicht zuletzt für bil­dungs­fer­ne Personen.”

In der Medi­en­mit­tei­lung wird diese Stoss­rich­tung wie folgt kom­men­tiert: “Par­al­lel dazu [zur Ent­wick­lung von neuen Ange­bo­ten für Jugend­li­che] wollen die Ver­bund­part­ner ver­mehrt auch erwach­se­nen­ge­rech­te Bil­dungs­an­ge­bo­te ent­wi­ckeln. Per­so­nen, die über keinen nach­ob­li­ga­to­ri­schen Abschluss ver­fü­gen, sollen neue Per­spek­ti­ven in der Bil­dung und im Arbeits­markt eröff­net werden. Dies umso mehr, als die Nach-, Um- und Höher­qua­li­fi­zie­rung von Arbeit­neh­men­den aus wirt­schafts-, gesell­schafts- und sozi­al­po­li­ti­scher Sicht von gröss­ter Bedeu­tung ist.”

Die NZZ vom 1. April 14 berich­tet aus der Medi­en­kon­fe­renz: “Für Erwach­se­ne, die ent­we­der keinen Lehr­ab­schluss haben oder sich neu ori­en­tie­ren möch­ten, sind neue Ange­bo­te geplant. Rund 14 Pro­zent der Per­so­nen zwi­schen 25 und 65 Jahren haben keinen Abschluss der Sekun­dar­stu­fe II. Hier bestehe Nach­hol­be­darf, sagte Schnei­der-Ammann. Erleich­tert werden soll die fle­xi­ble Lauf­bahn­ge­stal­tung mit Neu­ori­en­tie­run­gen, Fami­li­en­pau­sen und Wie­der­ein­stieg. Die Rede ist von modul­ar­ti­gen «Lehren» für Erwach­se­ne, die deren Erfah­rung und Wissen berück­sich­ti­gen. Dies würde eine kür­ze­re Aus­bil­dungs­zeit erlau­ben. Solche Ange­bo­te gibt es bereits heute, etwa in der Uhrenindustrie.”

Nach­trag: Das Staats­se­kre­ta­ri­at hat nun den Bericht zur The­ma­tik publi­ziert. Juni 2014

Fach­ta­gung der VKM Schweiz, 22. Novem­ber 2013

An der zwei­ten Fach­ta­gung der VKM Schweiz vom 22. Novem­ber stan­den Men­schen mit gerin­gen Qua­li­fi­ka­tio­nen im Fokus. Rund 100 Teil­neh­men­de dis­ku­tier­ten in der KV Busi­ness School Zürich das Thema «Das unge­nutz­te Poten­zi­al – Nach­hal­ti­ge Inte­gra­ti­on von Gering­qua­li­fi­zier­ten in den Arbeits­markt durch Bildungsprozesse».

Jour­née thé­ma­tique 2013 der CRFC, 3 sep­tem­bre 2013

«Des Com­pé­ten­ces de base à la qua­li­fi­ca­ti­on pro­fes­si­onnel­le» – Solu­ti­on contre la pénurie de cadres
An dieser Fach­ta­gung, orga­ni­siert von der West­schwei­zer Kon­fe­renz für Wei­ter­bil­dung (Con­fé­rence Roman­de de la for­ma­ti­on con­ti­nue, CRFC) und mode­riert durch deren Prä­si­den­ten, Natio­nal­rat Jac­ques-André Maire, wurden nebst Inputs von Par­la­men­ta­ri­ern in der Praxis erprob­te Pro­gram­me vor­ge­stellt, die auch für die Deutsch­schweiz von Inter­es­se sind.
Unter­la­gen aus der Tagung in Fran­zö­sisch, teil­wei­se in Deutsch: Down­load
Bericht­erstat­tung über die Tagung in Deutsch: Down­load

Lehr­stel­len­kon­fe­renz 23. Novem­ber 2012

Im Zusam­men­hang mit dem Haupt­the­ma “Deindustrialisierung/​Strukturwandel” werden für 2012 Mass­nah­men und vier Haupt­zie­le for­mu­liert. Als Ziel 3 wird die Nach­hol­bil­dung genannt: “Die Nach-, Um- und Höher­qua­li­fi­zie­rung von Per­so­nen ist ein wich­ti­ges Instru­ment, um das Rekru­tie­rungs­feld von Fach­kräf­ten zu erwei­tern, die Inte­gra­ti­on zu för­dern und auf den raschen Struk­tur­wan­del sowie die gestie­ge­nen Anfor­de­run­gen auf dem Arbeits­markt zu reagie­ren. In diesem Zusam­men­hang ist auch die Nach­hol­bil­dung von zuneh­men­der Bedeu­tung, nicht zuletzt, um die Betei­li­gung der Frauen am Arbeits­markt zu för­dern und den Quer­ein­stieg in neue Berufs­fel­der zu erleich­tern. Die Ver­bund­part­ner erar­bei­ten die nöti­gen Grund­la­gen, damit die Mög­lich­kei­ten der Nach­hol­bil­dung bekannt sind und freie Poten­zia­le aus­ge­schöpft werden können.” Des­halb wird fol­gen­de Mass­nah­me beschlos­sen: “Unter der Feder­füh­rung des Bundes klären die Ver­bund­part­ner bis im Sommer 2013 Fragen der Posi­tio­nie­rung und Pro­fi­lie­rung und eini­gen sich auf eine nor­ma­ti­ve Fest­le­gung des Begriffs „Nach­hol­bil­dung“. Anschlies­send wird ein Grund­la­gen­be­richt zu den Mög­lich­kei­ten, Chan­cen und Kosten der Nach­hol­bil­dung erar­bei­tet.” (Mass­nah­men­pa­pier)