Anmel­dung zur SBFI-Tagung zum Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne noch mög­li­ch - bis 5. Sept. 17

Das SBFI wird am 27. Sep­tem­ber 2017 in Bern eine Tagung zum Thema „Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne“ durch­füh­ren. An der Tagung werden die zwei Stu­di­en prä­sen­tiert, die das SBFI in Auf­trag gege­ben hat. Es werden Work­shops durch­ge­führt und es wird Raum für Erfah­rungs­aus­tau­sch geben, vgl. Tagungs­pro­gramm. «Die Tagung soll alle Akteu­rin­nen und Akteu­re zur Zusam­men­ar­beit ermu­ti­gen», schreibt das Bun­des­amt.

«Es ist nie zu spät!» lautet das Logo. Wobei natür­li­ch der Erwerb eines Abschlus­ses gemeint ist.

Der Leit­fa­den Vali­die­rung wird in der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2017 noch­mals über­ar­bei­tet.

Ein Schrei­ben des Staats­se­kre­ta­ria­tes für Bil­dung, For­schung und Inno­va­ti­on SBFI vom 14. Juni 2017 gibt einen Über­bli­ck über den Stand der Arbei­ten an den beiden «Leit­fä­den», die im Rahmen des Pro­jekts «Berufs­ab­schluss und Berufs­wech­sel für Erwach­se­ne» beim ASBFI in Arbeit sind.

Die PH Zürich führt 2017 wieder sechs Abend­ver­an­stal­tun­gen zur Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne durch.

Seit 2014 führt die PH Zürich jähr­li­ch sechs Abend­ver­an­stal­tun­gen zur Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne durch, die anschlies­send meist zusam­men­ge­fasst und publi­ziert werden. Der vor­lie­gen­de Bei­trag listet die 2017 durch­ge­führ­ten Ver­an­stal­tun­gen auf und nennt Links zu Prä­sen­ta­tio­nen und Zusam­men­fas­sun­gen. Zusa­men­fas­sun­gen der Vor­trä­ge und Doku­men­te aus frü­he­ren Jahren finden Sie unter 2016 2015 2014.

Pro­gram­me der Kan­to­ne Bern und Solo­thurn

10. Januar 2017

Der Kanton Bern hat ein Kon­zept zur För­de­rung des Berufs­ab­schlus­ses ent­wi­ckelt, das von der Pro­jekt­lei­te­rin Maja Huber vor­stellt wurde.
Prä­sen­ta­ti­on Zusam­men­fas­sung

Das Schwei­zer Fern­se­hen hat mehr­fach über ein Ange­bot aus dem Kanton Solo­thurn berich­tet: die Vor­be­rei­tung von Schicht­ar­bei­tern auf den Abschluss als Pro­duk­ti­ons­me­cha­ni­ker. Weiter ist das Ange­bot des EBZ Olten bekannt. Renato Del­fi­ni, der von Anfang an dabei war, gab eine Über­sicht über die Akti­vi­tät im Kanton Solo­thurn, bei­spiels­wei­se wie es mög­li­ch war, dass der Kan­tons­rat im Rahmen einer Spar(!)debatte die Gebühr für die Zulas­sung zur Nach­hol­bil­dung nicht erhöht, son­dern gestri­chen hat!
Prä­sen­ta­ti­on Zusam­men­fas­sung

Aus­bil­dungs­chan­cen für Erwach­se­ne in der Arbeits­welt

13. März 2017

Wer eine Berufs­aus­bil­dung nach­ho­len will braucht einen Aus­bil­dungs­platz. Meist sogar zwei: eine Berufs­fach­schu­le und einen Aus­bil­dungs­be­trieb. An diesem Abend ging es um die Frage, welche Unter­neh­men bereit sind, auch Erwach­se­ne in die Aus­bil­dung auf­zu­neh­men. Cäci­lia Märki, Dach­ver­band der Wei­ter­bil­dung SVEB, unter­sucht, welche Betrie­be «Chan­cen­ge­ber» sind, was sie aus­zeich­net und was sie erwar­ten.
Véro­ni­que Polito, Mit­glie­der der Geschäfts­lei­tung der UNIA, die sich seit Jahren mit Berufs­bil­dungs­fra­gen befasst, ver­trat an diesem Abend die Arbeit­neh­mer­sei­te. Prä­sen­ta­ti­on C. Märki Prä­sen­ta­ti­on V. Polito  Zusam­men­fas­sung der beiden Vor­trä­ge

Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne: Neue Ansät­ze in den Kan­to­nen Zürich und Tessin

18. Mai 2017

Der Kanton Zürich ent­wi­ckelt – mit Unter­stüt­zung des Bundes – sein System zum Erwerb von Abschlüs­sen durch Erwach­se­ne weiter. Chris­ti­na Vögtli, MBA Zürich, berich­tet über erste Ergeb­nis­se des von ihr gelei­te­ten Zür­cher Pro­jekts «Nach- und Höher­qua­li­fi­zie­rung auf der Ebene der beruf­li­chen Grund­bil­dung»  Down­load Prä­sen­ta­ti­on

Was läuft eigent­li­ch bezüg­li­ch der Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne im Tessin? Dieser Kanton ent­wi­ckelt immer wieder eigene, über­ra­schen­de Ansät­ze, wenn es um die Wei­ter­ent­wick­lung des Bil­dungs­sys­tems geht. Furio Bed­narz, Divi­sio­ne della for­ma­zio­ne pro­fes­sio­na­le, berich­tet (in Deut­sch) vom Tes­si­ner Pro­jekt «Zweite Chance» und ande­ren ein­schlä­gi­gen Mass­nah­men.  Down­load Prä­sen­ta­ti­on

Zusam­men­fas­sung der beiden Vor­trä­ge

Wirk­sa­me Beglei­tung der Ler­nen­den - Vor­stel­lun­gen und Erfah­run­gen

29. Juni 2017

Emil Wett­stein, Berufs­bil­dungs­pro­jek­te, berich­tet ein­gangs über die für «Modell 2025» ange­stell­ten Über­le­gun­gen zur Beglei­tung von Erwach­se­nen wäh­rend der Pla­nung und der ergän­zen­den Aus­bil­dung von Erwach­se­nen auf dem Weg zum Berufs­ab­schluss.
Prä­sen­ta­ti­on Refe­rat (ergänzt) 
Anschlies­send werden zwei Begleit­an­ge­bo­te vor­ge­stellt:

  • Fabi­en­ne Hostett­ler, Rea­li­sAc­tion, beglei­tet im Rahmen von frac Biel-Bienne seit Jahren Erwach­se­ne bei der Rea­li­sie­rung ihrer Berufs­aus­bil­dung, u.a. auch für die Stan­ley Thomas John­son Stif­tung Bern (vgl. Vor­trag vom 12. Sep­tem­ber). Prä­sen­ta­ti­on Zusam­men­fas­sung
  • Mathi­as Zim­mer­mann stellt die «Abend­ein­hei­ten» vor, der Beglei­tung von Erwach­se­nen im Rahmen des Pro­gramms proBIP DUAL in Schlie­ren. Prä­sen­ta­ti­on Zusam­men­fas­sung
Ent­wick­lung und neue Ansät­ze in der Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne

12. Sep­tem­ber 2017, 17:15 – 19.00 (Ort, Zeit, Anmel­dung)

«2. Chance für eine 1. Aus­bil­dung», ein Pilot­pro­jekt der Stan­ley Thomas John­son Stif­tung Bern. Guido Münzel, Geschäfts­lei­ter der Stif­tung, berich­tet über die ersten 18 Monate nach Start des Pro­jekts und zieht eine erste Zwi­schen­bi­lanz.
Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne aus der Sicht der Berufs­bil­dungs­äm­ter. Beat Schuler, Leiter des Amts für Berufs­bil­dung Zug und Prä­si­dent der Koor­di­na­ti­ons­grup­pe Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne der Schwei­ze­ri­schen Berufs­bil­dungs­äm­ter-Kon­fe­renz berich­tet aus seinem Kanton und aus der Arbeit der Koor­di­na­ti­ons­grup­pe.

For­schung zum Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne

30. Novem­ber 2017, 17:15 – 19.00 (Ort, Zeit, Anmel­dung)

Das SBFI hat 2016 zwei Unter­su­chun­gen in Auf­trag gege­ben:

  • Bedürf­nis­se der Arbeit­ge­ben­den
  • Befra­gung der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten

Die Pro­jekt­lei­te­rin, Irene Kriesi, EHB, wird berich­ten, welche Erkennt­nis­se zu den Bedürf­nis­sen der Arbeit­ge­be­rin­nen und Arbeit­ge­ber gefun­den wurden. Sabina Schmid­lin, across•concept GmbH, und Martin Schmid, PH FHNW, werden die Resul­ta­te der Befra­gung von Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten dar­stel­len.

Es tut sich was: Hand­buch Beruf­li­che Grund­bil­dung für Erwach­se­ne, Vali­die­rung Medizinische/​r Praxisassistent/​in EFZ, Pla­kat­wer­bung

Es scheint, dass 2017 Eini­ges in Gang kommt:

  • Das SBFI unter­brei­tet ein «Hand­buch Beruf­li­che Grund­bil­dung für Erwach­se­ne» zur Stel­lung­nah­me (Down­load, Frist bis 15. Mai 2017).
  • Der Kanton Zürich bietet für Inter­es­sier­te aus der ganzen Deutsch­schweiz ein Vali­die­rungs­ver­fah­ren für den Erwerb des Abschlus­ses «Medizinische/​r Praxisassistent/​in EFZ» an. Am 16. März findet/​fand der erste «Obli­ga­to­ri­sche Infor­ma­ti­ons­an­lass» für Inter­es­sier­te statt. (Mehr dazu beim biz Oer­li­kon).
  • Das Lauf­bahn­zen­trum der Stadt Zürich wirbt mit Pla­ka­ten im Welt­for­mat für eine kos­ten­lo­se Bera­tung.

Hoffen wir, dass sich auch finan­zi­ell eini­ges tut: Wer über die nöti­gen Qua­li­fi­ka­tio­nen ver­fügt kann sich diese via Vali­die­rung oder direk­tem Zugang zur Abschluss­prü­fung mit beschei­de­nen Kosten aner­ken­nen lassen. Wer aber einen gros­sen Teil der erfor­der­li­chen Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten zuerst erwer­ben muss, ist auch als Erwach­se­ner meist gezwun­gen eine Berufs­leh­re zu absol­vie­ren. Zwar wird der Lehr­lings­lohn oft etwas ange­ho­ben. Aber es ent­steht trotz­dem ein fünf­stel­li­ges Loch bei der Finan­zie­rung des Lebens­un­ter­halts. Glück­li­ch, wer dieses Loch via Sozi­al­hil­fe oder Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung schlies­sen kann. Viele Inter­es­sier­te schei­tern heute aber an diesem Pro­blem, vor allem wenn sie eine Fami­lie zu ernäh­ren haben!

Vali­die­rungs­ver­fah­ren in der beruf­li­chen Grund­bil­dung: Leit­fa­den in der Anhö­rung

Der Leit­fa­den «Vali­die­rung von Bil­dungs­leis­tun­gen» in der beruf­li­chen Grund­bil­dung wurde im Rahmen des Pro­jek­tes Berufs­ab­schluss und Berufs­wech­sel für Erwach­se­ne des SBFI über­ar­bei­tet. Am 21. Dezem­ber 2016 gab das Staats­se­kre­ta­ri­at die über­ar­bei­te­te Fas­sung in die Anhö­rung. Stel­lung­nah­men sind bis 16. März 2017 ein­zu­rei­chen.
Die Unter­la­gen können von www​.sbfi​.admin​.ch/​v​e​r​n​e​h​m​l​a​s​s​ung her­un­ter­ge­la­den werden. Der neue Leit­fa­den soll auf 1.1. 2018 in Kraft gesetzt werden.

In der Ein­lei­tung des Leit­fa­dens wird die Revi­si­on wie folgt umschrie­ben: «Die vor­lie­gen­de Über­ar­bei­tung des Leit­fa­dens zur Vali­die­rung von Bil­dungs­leis­tun­gen in der beruf­li­chen Grund­bil­dung prä­zi­siert ins­be­son­de­re die recht­li­che Grund­la­ge, redu­ziert die Anzahl der Zusatz­do­ku­men­te und führt Rege­lun­gen für andere Qua­li­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren sowie ent­spre­chen­de Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen ein. Für die Umset­zung der Vali­die­rung von Bil­dungs­leis­tun­gen in den Kan­to­nen erge­ben sich im Ver­gleich zum Leit­fa­den vom Sep­tem­ber 2010 nur gering­fü­gi­ge Ände­run­gen.»

Der Aufbau der revi­dier­ten Fas­sung stimmt mit der Aus­ga­be 2010 über­ein, so dass ein Ver­gleich gut mög­li­ch ist. Er zeigt, dass ver­schie­de­ne Prä­zi­sie­run­gen aus den bis­he­ri­gen Zusatz­do­ku­men­ten in den Leit­fa­den über­nom­men wurden. Wei­ter­hin besteht das Vali­die­rungs­ver­fah­ren aus fünf Phasen, von denen die vierte als «Vali­die­rung» bezeich­net wird. Als Schwer­punkt wird Phase 2 «Bilan­zie­rung» bezeich­net, wobei her­vor­ge­ho­ben wird, dass die Bilan­zie­rung auch wert­voll ist, wenn kein Berufs­ab­schluss ange­strebt wird.

Der Leit­fa­den beschäf­tigt sich aus­schliess­li­ch mit der Aner­ken­nung vor­han­den Qua­li­fi­ka­ti­on. Die Ver­mitt­lung von Qua­li­fi­ka­tio­nen («ergän­zen­de Bil­dung») wird nur am Rande gestreift. Die Beglei­tung, deren Bedeu­tung ja immer mehr erkannt wird, beschränkt sich auf Unter­stüt­zung bei der Erstel­lung der Vali­die­rungs­dos­siers.

Die Arbei­ten am zwei­ten Leit­fa­den, Arbeits­ti­tel «Erwach­se­nen­ge­rech­tes Aus­bil­den und Prüfen», sind eben­falls weit fort­ge­schrit­ten; er soll dem­nächst in die Anhö­rung gehen.

Das SBFI hat zwei Stu­di­en zum Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne in Auf­trag gege­ben. Nun liegen erste Ergeb­nis­se vor.

Das SBFI hat 2016 zwei Stu­di­en zum Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne in Auf­trag gege­ben, betref­fend
• die Bedürf­nis­se der Arbeit­ge­ben­den und
• die Bedürf­nis­se und Erfah­run­gen von erwach­se­nen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten einer beruf­li­chen Grund­bil­dung.

Nun liegen Zwi­schen­be­rich­te von beiden Stu­di­en vor, zusam­men­ge­fasst in den SBFI-News 1/​2017.

Bedürf­nis­se der Arbeits­ge­ben­den (Zwi­schen­be­richt)

Ein Team der EHB hat Sekun­där­aus­wer­tun­gen von Sta­tis­ti­ken des BfS vor­ge­nom­men und dabei u.a. fest­ge­stellt, dass der Anteil Berufs­ab­schlüs­se Erwach­se­ner an allen Berufs­ab­schlüs­sen im glei­chen Beruf gegen 60% errei­chen kann (Gebäudereiniger/​in EFZ, Uhrenarbeiter/​in EBA), wäh­rend er in andern Beru­fen bei 0% liegt (Baupraktiker/​in EBA).

Das Team inter­view­te weiter Ver­tre­tun­gen der Orga­ni­sa­tio­nen der Arbeits­welt von 13 drei- oder vier­jäh­ri­gen Lehren und den 12 ent­spre­chen­den zwei­jäh­ri­gen Aus­bil­dun­gen. Es zeigte sich, dass das Thema bekannt ist aber sich das Inter­es­se an einer Ver­meh­rung der Abschlüs­se von Erwach­se­nen bei den meis­ten OdAs in Gren­zen hält.

Der Schluss­be­richt wird zeigen, wo und wie allen­falls Ansatz­punk­te zur Stei­ge­rung des Inter­es­ses gefun­den werden können. Aus meiner Sicht ver­stärkt sich der Ein­druck, dass die Wirt­schaft die Deckung des Fach­kräf­te­man­gels - sofern ein sol­cher über­haupt exis­tiert - nicht auf diesem Weg sucht. Bei andern Berei­chen der Arbeits­welt, ins­be­son­de­re in ein­zel­nen Spar­ten von Betreu­ung und Pflege, kann es anders aus­se­hen.

Es ist nicht zu ver­ken­nen: Impul­se für eine signi­fi­kan­te Stei­ge­rung der Zahl der Abschlüs­se von Erwach­se­nen müssen anders­wo gesucht werden.

Bedürf­nis­se und Erfah­run­gen von erwach­se­nen Absol­ven­t/​innen (Zwi­schen­be­richt)

Ein Team von across-con­cept und der FHNW unter­sucht die Bedürf­nis­se und Erfah­run­gen von Erwach­se­nen im Zusam­men­hang mit einem beruf­li­chen Erst- oder Zweit­ab­schluss.

Der Zwi­schen­be­richt ent­hält eben­falls Sekun­där­ana­ly­sen von Sta­tis­ti­ken des BfS sowie eine aus­führ­li­che Zusam­men­fas­sung von Gesprä­chen mit 11 Per­so­nen, die sich für eine beruf­li­che Grund­bil­dung inter­es­siert, dann aber doch keine begon­nen haben. Die Gesprä­che zeigen einmal mehr, dass sowohl die Moti­va­ti­on als auch die Hin­der­nis­se viel­fäl­tig sind.

Ver­an­stal­tun­gen der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le Zürich 2016

Seit 2014 führt die PH Zürich jähr­li­ch sechs Abend­ver­an­stal­tun­gen zur Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne durch, die anschlies­send meist zusam­men­ge­fasst und publi­ziert werden. Der vor­lie­gen­de Bei­trag listet die 2015 durch­ge­führ­ten Ver­an­stal­tun­gen auf und nennt Links zu Prä­sen­ta­tio­nen und Zusam­men­fas­sun­gen. Pro­gram­me und Doku­men­te aus andern Jahren finden Sie unter 2017 2015 2014.

Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne aus der Sozi­al­hil­fe: Bei­spie­le aus zwei Kan­to­nen

2. JANUAR 2016

Pilot­pro­jekt FORMAD
Anto­nel­lo Spa­gno­lo (chef de la sec­tion aide et inser­ti­on socia­le, Kanton Waadt) Prä­sen­ta­ti­on

ENTER. Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne der Sozi­al­hil­fe Basel-Stadt und Riehen
Silvan Surber (Pro­jekt­lei­ter, Bereich Mit­tel­schu­len und Berufs­bil­dung des Erzie­hungs­de­par­te­ments des Kan­tons Basel-Stadt) Prä­sen­ta­ti­on Zusam­men­fas­sung

All­ge­mein­bil­den­der Unter­richt (ABU) für Erwach­se­ne

17. März 2016

Marija Baric, ABU-​Lehr­per­son am Bil­dungs­zen­trum Gesund­heit und Sozia­les Chur, den Zwei­jah­res­kurs für All­ge­mein­bil­dung im Kanton Grau­bün­den vor, Thomas Büchi, Chef­ex­per­te All­ge­mein­bil­dung, Mit­tel­schul- und Berufs­bil­dungs­amt des Kan­tons Zürich, berich­te­te von Über­le­gun­gen und Erfah­run­gen aus dem Kanton Zürich.

Zwei­jah­res­kurs für All­ge­mein­bil­dung im Kanton Grau­bün­den
Marija Baric Prä­sen­ta­ti­on

Erfah­run­gen aus dem Kanton Zürich
Thomas Büchi Prä­sen­ta­ti­on

Zusam­men­fas­sung der zwei Refe­ra­te

Zusam­men­ar­beit von Behör­den und Ver­wal­tun­gen: Die Praxis im Kanton Zürich

17. Mai 2016

Podi­ums­ge­spräch
Teil­nah­me: Bri­git­te Han­sel­mann, Amt für Wirt­schaft und Arbeit (AWA), Kaspar Senn, Mit­tel­schul- und Berufs­bil­dungs­amt MBAMaris­sa Rosen­mund, Amt für Jugend und Berufs­be­rufs­be­ra­tung AJBEmil Wett­stein (Mode­ra­ti­on)

Zusam­men­fas­sung

Initia­ti­ven auf Bun­des­ebe­ne

30. Juni 2016

Pro­jekt «Berufs­ab­schluss und Berufs­wech­sel für Erwach­se­ne» des SBFI
Sabina Giger (Stell­ver­tre­ten­de Res­sort­lei­te­rin Matu­ri­tä­ten und Pro­jek­te, Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che, Staats­se­kre­ta­ri­at für Bil­dung, For­schung und Inno­va­ti­on) Prä­sen­ta­ti­on

Initia­ti­ven und Aktu­el­les aus der Abtei­lung Inte­gra­ti­on (SEM)
Thomas Fuh­ri­mann (Fach­re­fe­rent, Pro­jekt­lei­ter Inte­gra­ti­ons­vor­leh­re, Staats­se­kre­ta­ri­at für Migra­ti­on) Prä­sen­ta­ti­on

Initia­ti­ven und Rolle des SECO/​der ALV
Oli­vi­er Nuss­baum (Grup­pen­lei­ter Fach­li­che Voll­zugs­un­ter­stüt­zung RAV/​LAM/​KAST, Staats­se­kre­ta­ri­at für Wirt­schaft) Prä­sen­ta­ti­on

Nie­der­schwel­li­ger Zugang zum Gesund­heits­we­sen

13. Sep­tem­ber 2016

Die Abschlüs­se «Pflegehelfer/​in SRK» und Assistent/​in Gesund­heit und Sozia­les EBA (AGS)

Silvia Wigger Boss­hard, Direk­to­rin, SRK Schwei­ze­ri­sches Rotes Kreuz/​Kanton Zürich Prä­sen­ta­ti­on

Nicola Snozzi (Pro­rek­to­rin Gesund­heit, Berufs­bil­dungs­zen­trum Gesund­heit und Sozia­les, Sursee) Prä­sen­ta­ti­on

Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne: Her­aus­for­de­run­gen für die Ver­bund­part­ner

10. Novem­ber 2016

Das ursprüng­li­ch vor­ge­se­he­ne Podi­ums­ge­spräch «Die Rolle von Bund, Kan­to­nen und Orga­ni­sa­tio­nen K020 der Arbeits­welt» wurde zu einer Tagung aus­ge­wei­tet, an der PH durch­ge­führt von der Schwei­ze­ri­schen Gesell­schaft für ange­wand­te Berufs­bil­dungs­for­schung. Tagungs­be­richt

Das SBFI gibt eine Über­sicht über seine Anstren­gun­gen im Bereich der Berufs­aus­bil­dung für Erwach­se­ne

Bund, Kan­to­ne und die Sozi­al­part­ner haben im Rahmen der Fach­kräft­e­initia­ti­ve FKI gemein­sam die Web­sei­te «Fach­kräf­te Schweiz» lan­ciert. Dort wird unter ande­rem ein Über­bli­ck über die Mass­nah­men des Bundes zu «Berufs­ab­schluss und Berufs­wech­sel für Erwach­se­ne»seit Erschei­nen des 2014 publi­zier­ten Berichts zur The­ma­tik gege­ben. Danach laufen

Vier Teil­pro­jek­te:

  • Schaf­fung poli­ti­scher Grund­la­gen für die För­de­rung des Berufs­ab­schlus­ses für Erwach­se­ne
  • Anpas­sun­gen des bestehen­den Leit­fa­dens für die Vali­die­rung von Bil­dungs­leis­tun­gen, neuer Leit­fa­den mit dem Arbeits­ti­tel «Erwach­se­nen­ge­rech­tes Aus­bil­den und Prüfen»
  • Prü­fung des Zugangs zu Infor­ma­tio­nen für Ziel­grup­pen, Bera­ten­de und Betrie­be und Sen­si­bi­li­sie­rungs­be­darf
  • Fragen der Finan­zie­rung, Beglei­tung und Koor­di­na­ti­on

Zwei Stu­di­en:

  • Bedürf­nis­se der Arbeit­ge­ben­den (Flyer)
  • Bedürf­nis­se und Erfah­run­gen von erwach­se­nen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten einer beruf­li­chen Grund­bil­dung

Der Bund schafft einen attrak­ti­ven neuen Ein­stieg für die Nach­hol­bil­dung.

Die Web­site berufs​bil​dungp​lus​.ch, mit der in attrak­ti­ver Art für die Berufs­bil­dung gewor­ben wird, geht nun auch auf die Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne ein. In einer neuen Art werden die vier vom SBFI geför­der­ten Wege zum Erwerb eines Abschlus­ses der Grund­bil­dung dar­ge­stellt. Erstes Ein­tei­lungs­kri­te­ri­um ist nun, ob ein Lehr­ver­trag erfor­der­li­ch ist oder nicht. (Grafik). Weiter gibt es einen Link auf ein­schlä­gi­ge Adres­sen, ein Teil der Web­site, der noch drin­gend der Wei­ter­ent­wick­lung bedarf. Bei­spiels­wei­se fehlt das ein­zi­ge noch exis­tie­ren­de «Ein­gangs­por­tal» ebenso wie der moti­vie­ren­de Ein­stieg der Cité des métiers des Kan­tons Genf. Wer mehr erfah­ren will, wird auf die für Fach­leu­te bestimm­te Web­site des SBFI ver­wie­sen.

Es gibt also noch viel «Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al», aber der Anfang ist gemacht.

Berufs­bil­dung für Erwach­se­ne nun Teil der Fach­kräft­e­initia­ti­ve

Im Papier «Situa­ti­ons­ana­ly­se und Mass­nah­men­be­richt» vom 21. Mai 2013 wurde noch fest­ge­hal­ten: «Die Qua­li­fi­zie­rung von nicht aus­ge­bil­de­ten oder wenig qua­li­fi­zier­ten Per­so­nen bildet keinen Schwer­punkt der Fach­kräft­e­initia­ti­ve. Dieses Ziel­pu­bli­kum steht beim Natio­na­len Pro­gramm zur Prä­ven­ti­on und Bekämp­fung der Armut im Zen­trum.» Diese Hal­tung hat sich nun geän­dert: In den SBFI News, Aus­ga­be Sep­tem­ber 2014 wird im Rahmen der Bericht­erstat­tung zu «Fach­kräft­e­initia­ti­ve. Bil­dungs­po­li­ti­sche Mass­nah­men gegen den Fach­kräf­te­man­gel» unter dem Titel «Berufs­ab­schluss für Erwach­se­ne» (sic!) auf den Bericht des SBFI «Berufs­ab­schluss und Berufs­wech­sel für Erwach­se­ne» hin­ge­wie­sen. Die darin ent­hal­te­nen Emp­feh­lun­gen würden Grund­la­ge für Fol­ge­ar­bei­ten sein.